Die australische Arschloch-Fliege
Die australische Arschloch-Fliege
In den vergangenen Wochen unserer Australien-Reise sind wir immer wieder mit der Gattung Arschloch-Fliege in Berührung gekommen. Bereits am Ayres Rock ist sie uns sehr negativ aufgefallen oder auch im Outdoor Kino in Adelaide und auf diversen Camping Plätzen entlang der Great Ocean Road. Doch was wir im Moment erleben, während wir hier mit derTraubenernte beschäftigt sind, damit ganz Europa Rosinen im Müsli hat, dass ist kaum zu übertreffen.
Die australische Arschloch-Fliege ist zunächst von der normalen Stubenfliege (lat. Musca domestica) nicht zu unterscheiden. Rein äußerlich ist sie ebenfalls grau bis schwarz mit einer Musterung auf dem Leib, hat sechs Beine, gehört zu der Familie der Zweiflügler und besitzt diese komischen Fliegenaugen dazwischen auffälliges Mundwerkzeug. Insgesamt also, wie Fliegen generell, nicht hübsch oder schön anzusehen.
Die Kern-Charakterzüge, so man davon sprechen kann, ähneln ebenfalls denen der heimischen Stubenfliege, jedoch sind diese um das 10-fache zu potenzieren - und wir sprechen hier nicht von positiven Eigenschaften.
Ohne die Eigenschaften näher erläutern zu wollen und auch nur um zu verdeutlichen, welche wesentlichen Grundeigenschaften für eine übermäßige Penetration der Gattung Arschloch-Fliege auf den Menschen ursächlich sind, kann man diese wie folgt zusammenfassen:
nervtötend
dreist
boshaft
aggressiv
aufdringlich
impertinent
unverfroren
schamlos
rücksichtslos
frech
unverschämt
anmaßend
quälend
peinigend
Ich möchte das Ganze an dieser Stelle nicht auf die Spitze treiben, so seien hier wirklich nur die Kerncharakterzüge erwähnt. Wie schon erwähnt werden Deteils zu den einzelnen Charakterzügen nicht erläutert, im Folgenden nur zusammenfassend dargestellt unter der Frage:
Wodurch äußern sich die mehr als nur schlechten Eigenschaften der Arschloch-Fliege?
Im Vergleich zu der bekannten Fliegen-Gattung daheim, die mitunter auch sehr nervig sein kann, zeichnet sich die Arschloch-Fliege durch ein sehr aufdringliches Verhalten aus.
Während die heimische Art einfach davon fliegt, wenn sie verscheucht wird z.B. durch ruckartige Handbewegungen, bleibt die Arschlochfliege einfach an Ort und Stelle sitzen oder verkriecht sich gar in der nächstgelegenen Körperöffnung, sprich: Nasenloch, Ohrloch oder, wenn es ganz dumm läuft, im Mund und Rachenraum.
Ist keine Körperöffnung in unmittelbarer Reichweite der Arschloch-Fliege und dem Opfer gelingt es zunächst eben diese zu verscheuchen, ist sie nicht zimperlich und greift das Opfer frontal an.
Hier zieht sie zum Angriff den Direktflug in eine der besagten Körperöffnungen vor, oder Sturzflüge direkt ins Auge des Opfers.
Dieses impertinente und unverfrorene Verhalten der Arschloch-Fliege hat verheerende Folgen für Menschen die sich gerade bei der Traubenernte befinden. Erntehelfer sind mit scharfen Messern ausgerüstet, die dazu dienen die Traubenstauden von den Ästen zu schneiden. Das terroristische Verhalten der Arschloch-Fliege führt dazu, dass Erntehelfer immer wieder um sich schlagen, eigentlich um zu verhindern dass dieses Wesen in irgendwelche Öffnungen krabbelt. So kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen während der Traubenernte, weil Erntehelfer sich selbst mit den Cuttermessern verletzen.
Das schamlose Verhalten der Arschloch-Fliege führt wiederum dazu, dass sich die Traubenernte enorm verzögert, da man sich nicht mehr darauf konzentrieren kann die Trauben von den Reben in den Sammeleimer zu befördern, sondern vielmehr damit beschäftigt ist, die Arschloch-Fliege von sämtlichen Körperöffnungen fernzuhalten.
Um einem übermäßigen Eiweißkonsum zu entgehen empfiehlt es sich für den geneigten Erntehelfer, während der Ernte nicht zu sprechen oder durch den Mund zu atmen, diese Fliegen-Gattung findet mit 100%iger Sicherheit den Eingang zum Mund Rachenraum sobald dieser geöffnet ist. Zum Schutz gegen Frontalangriffe ins Auge eignet sich eine Taucherbrille ideal und die Ohren lassen sich nur durch Ohrenschützer vor der Arschloch-Fliege bewahren.
Der geneigete Leser möge sich nun also ein Bild machen von jenen, die in Australien Trauben ernten, damit sämtliche Europäer Sultaninen und Rosinen im Müsli und Kuchen genießen können. Nicht zu vergessen ist dabei der Hut mit der weiten Krempe, denn die starke australische Sonne ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. So verhindert ein Hut zum einen den Sonnenstich und zum anderen den Sonnenbrand im Nacken.
Nun dürfte also klar sein, welches Leid australische Erntehelfer durch die aufdringliche Arschloch-Fliege erfahren und wie sehr sie sich zum Affen machen müssen um sich selbst vor diesem Monster zu schützen.
Der abschließende Appell an alle, die dem Verzehr von Rosinen und Sultaninen nicht abgeneigt sind, lautet somit: Genießt jede einzelne und würdigt die harte Arbeit von armen Backpackern in Australien, die neben den Leiden die sie durch die Arschloch-Fliege erfahren nur einen Hungerlohn verdienen.
In den vergangenen Wochen unserer Australien-Reise sind wir immer wieder mit der Gattung Arschloch-Fliege in Berührung gekommen. Bereits am Ayres Rock ist sie uns sehr negativ aufgefallen oder auch im Outdoor Kino in Adelaide und auf diversen Camping Plätzen entlang der Great Ocean Road. Doch was wir im Moment erleben, während wir hier mit derTraubenernte beschäftigt sind, damit ganz Europa Rosinen im Müsli hat, dass ist kaum zu übertreffen.
Die australische Arschloch-Fliege ist zunächst von der normalen Stubenfliege (lat. Musca domestica) nicht zu unterscheiden. Rein äußerlich ist sie ebenfalls grau bis schwarz mit einer Musterung auf dem Leib, hat sechs Beine, gehört zu der Familie der Zweiflügler und besitzt diese komischen Fliegenaugen dazwischen auffälliges Mundwerkzeug. Insgesamt also, wie Fliegen generell, nicht hübsch oder schön anzusehen.
Die Kern-Charakterzüge, so man davon sprechen kann, ähneln ebenfalls denen der heimischen Stubenfliege, jedoch sind diese um das 10-fache zu potenzieren - und wir sprechen hier nicht von positiven Eigenschaften.
Ohne die Eigenschaften näher erläutern zu wollen und auch nur um zu verdeutlichen, welche wesentlichen Grundeigenschaften für eine übermäßige Penetration der Gattung Arschloch-Fliege auf den Menschen ursächlich sind, kann man diese wie folgt zusammenfassen:
nervtötend
dreist
boshaft
aggressiv
aufdringlich
impertinent
unverfroren
schamlos
rücksichtslos
frech
unverschämt
anmaßend
quälend
peinigend
Ich möchte das Ganze an dieser Stelle nicht auf die Spitze treiben, so seien hier wirklich nur die Kerncharakterzüge erwähnt. Wie schon erwähnt werden Deteils zu den einzelnen Charakterzügen nicht erläutert, im Folgenden nur zusammenfassend dargestellt unter der Frage:
Wodurch äußern sich die mehr als nur schlechten Eigenschaften der Arschloch-Fliege?
Im Vergleich zu der bekannten Fliegen-Gattung daheim, die mitunter auch sehr nervig sein kann, zeichnet sich die Arschloch-Fliege durch ein sehr aufdringliches Verhalten aus.
Während die heimische Art einfach davon fliegt, wenn sie verscheucht wird z.B. durch ruckartige Handbewegungen, bleibt die Arschlochfliege einfach an Ort und Stelle sitzen oder verkriecht sich gar in der nächstgelegenen Körperöffnung, sprich: Nasenloch, Ohrloch oder, wenn es ganz dumm läuft, im Mund und Rachenraum.
Ist keine Körperöffnung in unmittelbarer Reichweite der Arschloch-Fliege und dem Opfer gelingt es zunächst eben diese zu verscheuchen, ist sie nicht zimperlich und greift das Opfer frontal an.
Hier zieht sie zum Angriff den Direktflug in eine der besagten Körperöffnungen vor, oder Sturzflüge direkt ins Auge des Opfers.
Dieses impertinente und unverfrorene Verhalten der Arschloch-Fliege hat verheerende Folgen für Menschen die sich gerade bei der Traubenernte befinden. Erntehelfer sind mit scharfen Messern ausgerüstet, die dazu dienen die Traubenstauden von den Ästen zu schneiden. Das terroristische Verhalten der Arschloch-Fliege führt dazu, dass Erntehelfer immer wieder um sich schlagen, eigentlich um zu verhindern dass dieses Wesen in irgendwelche Öffnungen krabbelt. So kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen während der Traubenernte, weil Erntehelfer sich selbst mit den Cuttermessern verletzen.
Das schamlose Verhalten der Arschloch-Fliege führt wiederum dazu, dass sich die Traubenernte enorm verzögert, da man sich nicht mehr darauf konzentrieren kann die Trauben von den Reben in den Sammeleimer zu befördern, sondern vielmehr damit beschäftigt ist, die Arschloch-Fliege von sämtlichen Körperöffnungen fernzuhalten.
Um einem übermäßigen Eiweißkonsum zu entgehen empfiehlt es sich für den geneigten Erntehelfer, während der Ernte nicht zu sprechen oder durch den Mund zu atmen, diese Fliegen-Gattung findet mit 100%iger Sicherheit den Eingang zum Mund Rachenraum sobald dieser geöffnet ist. Zum Schutz gegen Frontalangriffe ins Auge eignet sich eine Taucherbrille ideal und die Ohren lassen sich nur durch Ohrenschützer vor der Arschloch-Fliege bewahren.
Der geneigete Leser möge sich nun also ein Bild machen von jenen, die in Australien Trauben ernten, damit sämtliche Europäer Sultaninen und Rosinen im Müsli und Kuchen genießen können. Nicht zu vergessen ist dabei der Hut mit der weiten Krempe, denn die starke australische Sonne ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. So verhindert ein Hut zum einen den Sonnenstich und zum anderen den Sonnenbrand im Nacken.
Nun dürfte also klar sein, welches Leid australische Erntehelfer durch die aufdringliche Arschloch-Fliege erfahren und wie sehr sie sich zum Affen machen müssen um sich selbst vor diesem Monster zu schützen.
Der abschließende Appell an alle, die dem Verzehr von Rosinen und Sultaninen nicht abgeneigt sind, lautet somit: Genießt jede einzelne und würdigt die harte Arbeit von armen Backpackern in Australien, die neben den Leiden die sie durch die Arschloch-Fliege erfahren nur einen Hungerlohn verdienen.
SteffiKatharina - 3. Mär, 07:51

